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Der GrafGarten stellt sich vor

Sprangsrade - ein historisch bedeutsamer Ort

Eingebettet in die sanften Hügel der holsteinischen Schweiz liegt Sprangsrade westlich des Plöner Sees inmitten von Feldern und Wiesen - erreichbar nur über einen Feldweg. Historisch gesehen ist Sprangsrade Teil einer alten Siedlung, die vor mehr als tausend Jahren angeblich größere Ausmaße hatte als das damalige Ascheberg.

Sprangsrade inmitten der Felder und Wiesen Schleswig Holsteins

Dies hat seine Gründe wahrscheinlich in dem äußerst fruchtbaren Boden (Löss-Lehm-Gemisch) und dem hohen Grundwasserspiegel. Sprangsrade kommt von "springen" oder "entspringen" und weißt auf eine Quelle hin. Dass es dem Ort seinen Namen gab, zeigt die damalige Bedeutung auf. Der Hof in seiner heutigen Grundform wurde allerdings erst um 1600 errichtet und diente neben seiner Funktion als Bauernhof auch lange Zeit als Gerichtshof (damals unter dänischer Herrschaft).

10.000 m2 Resthof als Gestaltungsraum für den Garten

Als wir Sprangsrade erstanden (mehr dazu in folgendem Blog-Beitrag), war der Hof ziemlich heruntergewirtschaftet und das Grundstück mit seinen knapp 10.000 m2 war "nur" noch der Rest des ursprünglichen Lands. Da bereits seit einigen Jahrzenten keine Landwirtschaft mehr betrieben wurde, hatten die Vorbesitzer alle Felder verkauft.

Der Hof Sprangsrade irgendwann zu Beginn des 20. Jahrhunderts

Der fruchtbare - wenn auch teils sehr schwere - Boden in Verbindung mit dem hohen Grundwasserspiegel trägt noch heute dazu bei, dass sich viele Pflanzen und Gehölze besonders gut entfalten können und wir keine großen Probleme mit Trockenheit im Sommer haben. Dafür teils mit zu großer Nässe im Winter - aber das ist ein anderes Thema.

Der Garten selbst besteht aus vielen verschiedenen Räumen, unterteilt nach Themen und Struktur. Es gibt das Rote Beet, das weiße Beet, den Saunagarten, den Kräutergarten und den Gräsergarten. Es gibt Staudenrabatten und Wasserläufe, Teiche und ein Glashaus mit angrenzendem Gemüsegarten. All diese Vielfalt ist über die Jahre sukzessive entstanden. Teils geplant (in jüngerer Zeit), teils eher spontan (wie zu Beginn meiner Gärtnerkarriere). Heute gibt es ungefähr 26 verschiedene Gartenräume - je nach Zählung vielleicht auch ein paar mehr oder weniger - die ich hier im Laufe der Zeit einen nach dem anderen vorstellen werde.


GrafGarten von Oben (Foto: www.luftbilder.de) - zum Vergrößern klicken

Die Luftbildaufnahme (von dem Plöner Fotografen Matthias Friedel www.luftbilder.de) zeigt den Garten im Frühjahr - gut zu erkennen sind die beginnende Rapsblüte und die weißblühenden Apfelbäume im Garten. Die großen Eschen sind noch unbelaubt, ein in den letzten Jahren zunehmendes Phänomen, bedingt durch die teils sehr trockenen Frühjahre.

Weitere Informationen

Fenna Graf

„Das schönste am Gärtnern ist der stete Wandel, das Gedeihen und Vergehen, ohne das ich je sagen könnte, jetzt sei es Perfekt, so wie es ist.“

Fenna Graf

„Das schönste am Gärtnern ist der stete Wandel, das Gedeihen und Vergehen, ohne das ich je sagen könnte, jetzt sei es Perfekt, so wie es ist.“

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